Narrenzunft Durahaufa Mindlhoim
Narrenzunft Durahaufa Mindlhoim
Durahaufa Mindlhoim

Narrenbaumstellen

Das senkrechte Aufstellen eines Narrenbaums soll seinen Ursprung vor allem im Raum Stockach und Konstanz haben.

Heutzutage wird diese Tradition in zahlreichen Städten und Dörfern des südwestdeutschen Raums wachgehalten. Auch im Gebiet des Regionalverbandes der Bayerisch-Schwäbischen Fasnachtsvereine (BSF) wird inzwischen wieder von vielen Zünften, die ca. 200 Jahre alte Sitte des Narrenbaumstellens praktiziert.

In Mindelheim wird dieser alte Brauch sein dem Jahre 1993 vom Durahaufa mit Leben erfüllt.

Die Hästräger der Gastzünfte und lautstarke Guggenmusiken treffen sich dazu nach der Narrenmesse um ca. 18:30 Uhr auf dem Kirchplatz vor der Stadtpfarrkirche (St. Stephan). Unter lautem Getöse und mit Fackeln umrahmt zieht der bunte Zug dann samt Narrenbaum und Baumkranz zum Marienplatz.

Dort wird der mit den 4 Mindelheimer Fasnachtsfiguren Hansl, Amme, Columbine und Gardinchen geschmückte Kranz am Narrenbaum befestigt und mit Hilfe der Mindelauer Maibaumfreunde unter höchster Kraftaufwendung von Hand aufgestellt.

Während die Mindelauer Maibaumfreunde den Narrenbaum nach und nach in die Senkrechte bewegen findet das traditionelle Fasnachtssprechen der Mindelheimer Grundschule statt. Etwa 15 bis 20 Grundschulkinder tragen selbstverfasste Fasnachtssprüche vor. Die originellsten Fasnachtsprüche werden schließlich von einer Jury prämiert.

In der Fasnacht 2009 wurde folgender Fasnachtsspruch als Sieger prämiert:

O Fasenacht, o Fasenacht,
bringsch mir viel Krapfa bis ind Nacht
Dau hau i mir da Ranz voll,
lua, wia i nau durchs Schtädla roll!

O Fasenacht, o Fasenacht,
auf Di frei i mi Dag und Nacht.
Dau ka i endlich doa so wia i will,
i bi iaz nau a ganz wild’s Krokodil.

Mei Maul
Reiß i auf schperrangelweit,
glei gaut mir durch d’r Gaul!
Wennd Ihr auffbassed Leit,
bua, nah kas bluadig enda!
Ihr miastad mir halt schea doa ohne Enda:
Nau kennt ma des Malör
grad no amol abwenda!
Kiachla her!

It luschtig isch dia Fasenacht
bin i durch’s Eis in Weiher kracht.
Iaz muas i im Bett drinn bibbra –
Und hau da Käs-
Und meine Freind, die fahrad Schlitta
Im Fasnachtshäs!

(von Gabi und Leopold Kirner)

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