Narrenzunft Durahaufa Mindlhoim
Narrenzunft Durahaufa Mindlhoim
Durahaufa Mindlhoim

Narrensprung 2003

Unser erster Narrensprung in Mindelheim

In unserer Heimatstadt Mindelheim ist ein Faschingsumzug am Gumpigen Donnertag alter Brauch. Alle Narren aus nah und fern sind an diesem Tag aufgerufen sich mit originellen  Ideen (Fußgruppen, Motivwägen etc.) am Umzug in Mindelheim teilzunehmen.

Einen reinen Narrensprung, nur mit Masken- und Hästrägern, hatte Mindelheim bis zum Jahre 2003 aber noch nicht gesehen. Renate Engel und alle Mitglieder im Durahaufa hatten jedoch von Anfang an das Ziel ihrer Heimatstadt einen solchen Narrensprung anbieten zu können und diese Elemente der alemannischen Fasnacht nach Mindelheim zu holen.

Daher gab es für Zunftmeisterin Renate Engel und ihren Zunftrat auch kein Zögern das Angebot des Bayerisch Schwäbischen Fasnachtsverbands (BSF) anzunehmen im Jahre 2003 die Ausrichtung des BDK-Freundschaftstreffen inkl. eines Verbandsnarrensprungs zu übernehmen.

Am Samstag, 16. Februar 2003 um 13:11 Uhr war es dann soweit. Erstmals in der Fasnachts-Geschichte von Mindelheim zog eine stattliche Anzahl von ca. 5.000 Masken- und Hästrägern in einem Narrensprung durch das Obere Tor in und durch die Altstadt von Mindelheim. Für einen ersten Narrensprung für unsere Narrenzunft, aber auch für Mindelheim waren das unglaubliche Dimensionen.

Wilhelm Unfried schrieb somit  in der Ausgabe der Mindelheimer Zeitung vom 17. Februar 2003 folgenden absolut zutreffenden Kommentar zu diesem Ereignis:

“Was der Mindelheimer Durahaufa mit Zunftmeisterin Renate Engel da auf die Beine gestellt hat, das war schon eine Spitzenleistung. Für Mindelheim war der Narrensprung Neuland, eigentlich feiert man hier den Fasching, mit Prinzenpaar und Garde.

Auch die Zuschauer in der Maximilianstraße waren tief beeindruckt. Während unsere Faschingsumzüge meist zu einer "Bauwagen-Rallye" verkommen sind, war das Defilee der 5000 Hästräger noch echte Freude. Selbst die große Kälte konnte die Hexen, Teufel und Waschweiber nicht davon abbringen, sich selbst einzubringen und Spaß zu haben. Das Publikum war mit "drin" und nicht "draußen". Da konnte man trotz manchen Schabernacks den Hexen nicht böse sein, die Zuschauer hatten auch ihre Freude dran, wenn sie zur Hexenjagd starteten.

Bei aller Freude dürfte den Mitgliedern des Durahaufa und ihren Freunden ein Stein vom Herzen gefallen sein, als der letzte Zugteilnehmer durch das Obere Tor gezogen kam. Drei Jahre Vorbereitung hatten sich gelohnt. Die Logistik stimmte. Die Stadt Mindelheim unterstützte das Vorhaben, trotz leerer Kassen. Die Veranstaltung war aber auch eine Werbung für die Kreisstadt, die nicht in Cent und Euro zu berechnen ist. Und auch die Polizei war zufrieden, es war lustig ohne dass jemand ausfallend wurde.”

Aktuelles

Zur Homepage des FFR

Festring online

[mehr]

Bilder vom Frundsbergfest

[mehr]

Termine

  • Frundsbergfest 2018

    29.06.2018

    Fähnlein Rechberg, Durahaufa Mindlhoim, Fähnlein Helfenstein